Strassenverkehr 2025: Mehr als zehn schwere Unfälle pro Tag

Die Statistik 2025 zeigt: Die Zahl der schweren Unfälle auf Schweizer Strassen hat gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Dabei gab es weniger Todesopfer, jedoch erlitten mehr Menschen schwere Verletzungen. Besonders mit dem Velo, E-Bike oder Motorrad gab es deutlich mehr Schwerverletzte.

Die Strasse bleibt ein gefährliches Pflaster. Im Durchschnitt gab es 2025 jeden Tag mehr als zehn schwere Unfälle. 214 Menschen kamen bei Verkehrsunfällen in der Schweiz ums Leben. Das sind 36 weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig stieg die Zahl der Schwerverletzten um 143 auf 3935 Personen. Insgesamt registrierte das Bundesamt für Strassen (ASTRA) 3925 schwere Unfälle, ein Anstieg von 98 gegenüber 2024. Von den Schwerverletzten erlitten rund 4 % lebensbedrohliche, 96 % erhebliche Verletzungen.

Die Statistik im Überblick

  • Personenwagen: 59 Insassen kamen ums Leben (- 22). Dies ist der tiefste Wert seit Einzelunfalldaten für die gesamte Schweiz vorliegen (1992). 719 Personen wurden schwer verletzt (+ 35).

  • Motorräder: 49 Motorradfahrende verunglückten tödlich (+ 2). 1085 Personen wurden schwer verletzt (+ 4).

  • Fahrräder: 20 Fahrradfahrende starben (unverändert). 671 Personen wurden schwer verletzt (+ 38).

  • E-Bikes: 24 Personen kamen ums Leben (- 1). 586 Personen wurden schwer verletzt (+ 53).

  • Fussgängerinnen und Fussgänger: 39 Personen starben (- 9). 435 wurden schwer verletzt (- 6).

Hauptursachen: Unaufmerksamkeit und Ablenkung

Die Unfallursachen sind vielschichtig: Bei Personenwagen standen insbesondere das Missachten des Vortritts, Unaufmerksamkeit und Ablenkung sowie Fahrfehler im Vordergrund. Bei Motorrädern sind zu hohe Geschwindigkeit und Unaufmerksamkeit Hauptursache von Unfällen. Und bei bei Fahrrädern und E-Bikes spielten Unaufmerksamkeit und Ablenkung eine zentrale Rolle.

(Info Bundesamt für Strassen)

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